NürnBärLand hat Erfolg!

NürnBärLand hat Erfolg!

NürnbärLand Titelbild

NürnBärLand gleich am Startwochenende voll!

Der Volksfest-Ersatz scheint ein Erfolg zu werden.

NürnBärLand

Als das Nürnberger Frühlingsfest (Volksfest), das im April 2021 stattfinden sollte, abgesagt wurde war die Enttäuschung groß. Doch der Süddeutsche Verband Reisender Schausteller und Handelsleute e.V. hat zusammen mit der Stadt Nürnberg eine Alternative geschaffen: Das NürnBärLand.

Kirmes zu Corona-Zeiten?

Dabei handelt es sich um einen „Pop-Up-Freizeitpark“, also ein Art Kirmes mit Zugangskontrollen. Da Volksfeste für dieses Jahr noch untersagt sind, muss es auch so organisiert werden. Die Stadt hätte es sonst wohl nicht zugelassen. Doch eigentlich unterscheidet es sich gar nicht so sehr von der bekannten Kirmes. Am Eingang kann man sich, aktuell freiwillig, gegen Corona testen lassen. Danach geht es weiter zum Einlass, dort kann man sich per QR-Code und der Luca-App registrieren oder auch ganz ohne Handy einen Kontaktzettel ausfüllen. Eine Registrierung im Voraus, also eine Anmeldung, ist nicht möglich. Der Festplatz wird einfach geschlossen sobald die Besuchergrenze erreicht ist. Man muss also, gerade am Wochenende und Abends, mit Wartezeiten vor Ort rechnen. Denn spätestens zu diesen Zeiten dürfte die maximale Besucherzahl von 6.000 Personen schnell erreicht sein. Als Eintritt zahlt man einen symbolischen Euro mit dem der zusätzliche Aufwand, wie Security und Organisation, mitfinanziert wird.

Wo ist der Unterschied zum Nürnberger Volksfest?

Nach dem Eingang ist das NürnBärLand kaum noch vom Volksfest zu unterscheiden. Direkt steht vor einem die große Achterbahn „Berg & Tal“, es riecht nach Süßspeisen und auf einem kleinen Podest steht das Maskottchen, der NürnBär. Auf dem Boden befinden sich Pfeile, die eine Laufrichtung vorgeben. Der Platz kann im Kreis, gegen den Uhrzeigersinn, erkundet werden. Selbstverständlich kann man die „Runde“ so oft gehen wie man möchte.

An den Attraktionen, Losbuden und Gastroangeboten wird dann jeweils einzeln gezahlt und das mit den üblichen Kirmespreisen. Es geht von €3 für ein Kinderkarussell bis €7 für eine Fahrt mit dem „XXL Racer“. Die Preise für Snacks und Getränke bewegen sich auf einem Familienfreundlichen Niveau.

Was muss ich beachten?

Das Hygienekonzept ist denkbar einfach und auch schon aus dem Jahr 2020 gelernt: auf den Attraktionen, in Wartebereichen, im Eingangsbereich, auf dem Weg zu einem Tisch im Biergarten muss eine FFP2-Maske getragen werden. Auf dem Gelände, also da wo Genügend Abstand gehalten werden kann, nicht. Ausserdem stehen überall Desinfektionsmittelspender bereit, eine Pflicht diese zu benutzen gibt es nicht, aber es schadet natürlich auch nicht. In den Attraktionen werden die Abstände unterschiedlich eingehalten. Grundsätzlich scheinen die Gondeln, Wagen und Boote mit mehreren Haushalten gefüllt zu werden, wenn man dies nicht möchte ist es kein Problem um Abstand oder eine eigene Gondel zu bitten. Es wurde auch darauf geachtet, dass sich keine Knoten bilden. So läuft zum Beispiel auf dem ganzen Festplatz die gleiche Musik, damit man nicht bei einem Geschäft stehenbleibt weil einem die Musik gefällt. Ausserdem ist die Musikauswahl sehr abwechslungsreich.

Spuk - Der Geistercoaster

Gibts für die ganze Familie etwas?

Die Auswahl der Attraktionen ist vielfältig und jeder Besucher sollte dort etwas finden, das ihm zusagt. Es gibt die Geisterbahn „Spuk“, die Kinder und Familienachterbahn „Bugs & Bees“, den „XXL Racer, sowie die zwei Achterbahnen „Wilde Maus“ und „Berg und Tal“. Auch eine Wildwasserbahn, ein Freifallturm sowie ein interaktiver Dark Ride haben es auf den Platz geschafft. Am Ende des vorgegebenen Laufweges steht dann noch das 55 Meter hohe Riesenrad von Willenborg, das zum Abschluss nochmal den Blick über den ganzen Festplatz bietet.

Wann kann ich kommen?

Das NürnBärLand hat aktuell immer von Do-So geöffnet, (Do 14-23, Fr 14-24, Sa 13-24, So 13-23). Ein offizielles Enddatum ist noch nicht zu finden, da noch nicht feststeht ob das anschließende Nürnberger Herbstfest stattfinden wird. Für weitere Informationen, auch ob der Platz gerade voll ist, gibt es unter www.volksfest-nuernberg.de. Man erreicht den Festplatz mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut, zum Beispiel mit der Tram bis zur Haltestelle „Doku-Zentrum-Nord“. Mein Fazit nach einem Nachmittag dort ist eindeutig, die Kirmes, auch wenn sie anders heißt, kommt langsam zurück und bietet mit ihren vielen Facetten die perfekte Erholung und Abwechslung, nachdem wir so viele Monate auf diese Art Spaß verzichten mussten.

Quelle: Volksfest-Nuernberg.de

 

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